Blogaktionen · DIY - Selbstgemachtes

Wenn es ein W sein soll…

Schon vor einer ganzen Weile habe ich den Alice-Sweater von Prülla entdeckt und mich auch gleich in den Schnitt verliebt. Die Ankündigung von 12 Letters of Handmade Fashion – Blogparade und Sew-Along zugleich – kam mir da gerade recht. Die Idee, mehr Kleidung selbst zu nähen, gefiel mir sehr gut.

Am ersten Januar wurde dann auch der erste Buchstabe gezogen, zu dem genäht werden sollte. Es war das W. Mein erster Gedanke war, auf den Februar und damit auf einen neuen Buchstaben zu warten. Doch damit war ich dann auch nicht zufrieden! Also doch nochmal überlegen… Ein Wickelkleid oder Wickelrock kamen für mich nicht in Frage und ein Wintermantel wäre zwar toll gewesen, aber gleichzeitig viel zu aufwändig für die Zeit, die ich dafür investieren konnte.

WendeAlice1

Relativ schnell kam dann die Idee eines Wende-Pullis. Eine Wende-Alice sollte es also werden! Auch der passende Stoff, ein Doubleface Jersey, war bald gefunden. Stellte sich nur noch die Frage, wie ich die Nähte auf der linken Seite verarbeiten sollte, damit es auch gut aussah.

Einige Techniken habe ich im Web gefunden, aber keine sagte mir so richtig zu. Eine Overlock besitze ich nicht, weshalb ich mich dann kurzerhand für ein Schrägband entschied.

WendeAlice2

Die blaue Stoffseite sollte keine sichtbaren Nähte oder ähnliches haben, deshalb steppte ich die Einzelteile auf der hellen Seite zusammen. (Steppen ist hier wohl nicht ganz richtig! Um die Nacht etwas elastischer zu gestalten, verwendete ich einen eher kleinen Zickzackstich.) Die Nahtzugaben habe ich sehr knapp zugeschnitten, mit einem Zickzackstich versäubert und anschließend mit einem Schrägband eingefasst. Da dieses etwas vom Stoff ab stand, habe ich es schließlich noch festgesteppt.

Das Schrägband, das ich für diesen Pullover verwendet habe, war übrigens teil meines Adventskalenders vom Adventskalenderwichteln 2015. Leider waren 3 m des Schrägbandes nicht genug für mein Vorhaben und bis jetzt konnte ich diese Farbe in keinem Laden in meiner Nähe finden. Sämtliche Nähte an den Bündchen und am Ausschnitt sind also noch nicht in rosa gehüllt. Das ist zwar sehr schade, aber dennoch möchte ich euch meine Wende-Alice nicht vorenthalten!

WendeAlice3.jpeg

Mit diesem Beitrag feiere ich übrigens eine kleine Premiere! Zwar habe ich schon ein paar Kleidungsstücke genäht, diese Alice ist allerdings das erste davon, das ich euch hier auf meinem Blog zeige. Trage-Bilder folgen noch. Dafür warte ich noch, dass mich mein Bruder mal wieder in München besucht und mich dabei mit seinen Fotokenntnissen unterstützt.

Damit verlinke ich meine Wende-Alice bei 12 Letters of Handmade Fashion. Gastgeberin im Januar ist übrigens Selmin von Tweed & Greet. Am 31. Januar könnt ihr dort auch alle W-Werke begutachten.

Tessa

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16 Kommentare zu „Wenn es ein W sein soll…

  1. Klasse geworden! Auf Wendepullover wäre ich nie gekommen 😀
    Mal gucken, vielleicht steige ich nächsten…naja sagen wir übernächsten Monat mit ein in die Näh-Aktion 🙂

  2. Oh toll. Mir ging es da ähnlich. Bei W ist wollte mir auch gar nichts einfallen. Und jetzt, wo ich deine Ideen lese, könnte ich mir ja an den Kopf schlagen. Klar!!! Ach, das macht mir Spaß, bin schon sehr gespannt auf den nächsten Buchstaben und vor allem auf deine Tragebilder. Steht dir bestimmt wunderbar. LG maika

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