Probenähen

Neues Schnittmuster Var mit Verlosung

Vor ein paar Wochen steckte ich noch mitten im Probenähen von Moin. Lotta hat ein sehr schönes Raglanshirt entworfen, dessen Schnittmuster natürlich auf Herz und Nieren geprüft werden musste. Während dieser Zeit konnte ich drei Shirts nähen, wovon ich euch heute zwei zeigen möchte. Und wenn ihr bis ganz zum Schluss durchhaltet, findet ihr am Ende eine kleine Adventsüberraschung.

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Das Shirt Var verfügt über Abnäher an Schulter und Brust und ist deshalb sehr figurbetont. Man kann es mit vier verschiedenen Ausschnittvarianten nähen. Neben Kapuze und Halsbündchen, wie an meinen beiden Beispielen zu sehen, kann man ebenfalls eine Paspel mit Beleg annähen oder sich für einen Schalkragen entscheiden. Grundsätzlich ist das Schnittmuster für elastische Stoffe, wie Jersey, Sommersweat oder Sweat ausgelegt.

Für meine Hoodie-Version aus bedrucktem Rippjersey wählte ich zwei Nummern größer, da dieser legerer fallen sollte. Außerdem erhielt meine Kapuze noch eine pinkfarbene Kordel als kleines Highlight. Ein absolutes Lieblingsteil!

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Das zweite Shirt ist ganz normal nach der Grundanleitung genäht. Den smaragdgrünen Stoff mit Lochmuster kombinierte ich mit schwarzem Jersey für die Ärmel und schwarzem Halsbündchen.

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Das eBook Var könnt ihr in Lottas Shop käuflich erwerben. Außerdem findet ihr dort auch das interaktive Lookbook mit allen Designbeispielen aus dem Probenähen.

 

Und nun zur kleinen Adventsüberraschung. Lotta stellt mir nämlich netterweise ein eBook Var zur Verfügung, das ich an euch verlosen darf.

Alles, was ihr dafür tun müsst, ist diesen Beitrag zu kommentieren und mir zu verraten, was eure liebste Weihnachtstradition ist. Die Verlosung endet am Sonntag, den 3. Advent (17.12.2017) um 24:00 Uhr. Ausgelost wird am Montag. Der Gewinner wird hier auf meinem Blog bekanntgegeben. Dieser sollte sich binnen drei Tagen bei mir (tessaswelt@yahoo.de) melden.

Mit der Teilnahme seid ihr mit der Veröffentlichung und Weitergabe eures Namens und der Emailadresse an Moinlotta einverstanden. Das Gewinnspiel steht nicht in Zusammenhang mit Instagram oder WordPress. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich drücke euch die Daumen!
Bis bald,

Tessa

 

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DIY - Selbstgemachtes · Probenähen

Ein Traum in korallrot

Pünktlich zum Juli-Finale von 12 Letters of Handmade Fashion zeige ich euch mein letztes Kelani-Kleid, denn es ist ROT. In den beiden vorherigen Beiträgen habe ich ja bereits erwähnt, dass ich während des Probenähens von Textilsucht drei Kleider nähen konnte.

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Das Oberteil dieses Kleides habe ich aus Webware genäht. Was für ein Stoff das genau ist, kann ich leider nicht sagen, da es ein Reststück vom Karstadt-Wühltisch war. Jedenfalls franste er sehr schnell aus und bügeln konnte man ihn auch nur von der rechten Seite, da auf der Rückseite feine elastische Fasern eingearbeitet waren, die bei Hitze schmolzen. Natürlich ist das Oberteil wieder gedoppelt, diesmal mit einem dünnen, rosa-weiß karierten Baumwollstoff, den ich schon bei meinem Wind und Wetter Parka verwendet habe.

Ebenfalls von Karstadt ist die wunderbar leichte Viskose des Rockes. Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich die wunderschönen Blüten auf dem korallroten Untergrund sah. Und als wären die beiden Stoffe schon immer füreinander bestimmt, traf der Farbton der Viskose genau den Ton des Stoffes fürs Oberteil. Den Rock musste ich allerdings ebenfalls doppelt nähen, da er sonst zu transparent geworden wäre. Hierfür wählte ich einen dezenten Futterstoff. Der Rocksaum ist wieder mittels Rollsaum versäubert.

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Auch wenn das Oberteil nicht nach der finalen Version des Schnittes genäht wurde und deshalb noch etwas absteht, liebe ich das Kleid! Die Farben und das Muster sind so unglaublich schön, dass ich mich beinahe wie eine Prinzessin fühle, wenn ich das Kleid trage.

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Wenn ihr nun auch so begeistert von dem Kleid seid, könnt ihr das Schnittmuster inklusive Anleitung bei Textilsucht kaufen. Hier findet ihr außerdem weitere Designbeispiele.

Bis bald,

Tessa

 

Verlinkt bei RUMS und 12 Letters of Handmade Fashion im Juli

DIY - Selbstgemachtes · Probenähen

Kelani im Blümchenlook

Letzte Woche habe ich euch bereits eines meiner neuen Kelani-Kleider gezeigt. Wie meine Jeans-Version ist auch das Kleid, das ich euch heute vorstellen möchte, während des Probenähens für Textilsucht entstanden. Da es mein erstes Testkleid dieses Schnittes war, hat sich seitdem noch einiges geändert. Vorenthalten möchte ich es euch aber trotzdem nicht, denn ich trage es wirklich gerne.

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Das Oberteil ist diesmal aus Jersey genäht. Hals- und Armausschnitte wurden mit Bündchen eingefasst. Da während des Probenähens kleine Passformschwierigkeiten aufgetreten sind und die Armausschnitte zu sehr abstanden, wurde des Oberteil noch so weit verändert, dass mittlerweile durch Abnäher alles schön am Körper anliegt. Nun sitzt es wie angegossen.

Der Rock ist auch diesmal aus herrlich leichter Viskose genäht. Allerdings habe ich mich hierbei für mehr Stoff und somit auch für eine stärkere Raffung entschieden. Da ich momentan den Rollsaum meiner Overlock so liebe, versäuberte ich den Saum mittels Rollsaum. Das ergibt einen dezenten, sauberen und leichten Abschluss.

Den Schnitt und weitere Designbeispiele findet ihr bei Julia von Textilsucht.

Bis bald,

Tessa

 

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DIY - Selbstgemachtes · Probenähen

Blau, blau, blau sind alle meine Kleider

Nicht alle meine Kleider sind blau, doch dominiert diese Farbe meinen Kleider- und auch den Stoffschrank. Und auch mein neuestes Lieblingskleid ist blau.

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Ich freue mich sehr, euch heute mein Kleid Kelani vorstellen zu dürfen, das während des Probenähens für den brandneuen Schnitt von Textilsucht entstanden ist.

Das Sommerkleid Kelani kann sowohl aus Jersey, als auch aus Webware genäht werden. Für das Oberteil meiner blauen Version wählte ich einen nicht dehnbaren Jeansstoff, der Rock ist aus herrlich leichter Viskose.

Wie in der Anleitung beschrieben, kann man den Rock in der Länge variieren. So kann man mit ein und dem selben Schnittmuster ein Mini-, Midi- und Maxikleid nähen. Außerdem erklärt Julia Schritt für Schritt, wie man einen Reißverschluss bei Webware einnäht und das Oberteil doppelt. Das Jerseyoberteil wird an Arm- und Halsausschnitt mit einem Spitzenband oder Bündchen versehen.

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Auf der Suche nach mehr Inspiration? Dann seht euch all die tollen Designbeispiele an, die im Probenähen entstanden sind!

Den Schnitt könnt ihr bei Textilsucht käuflich erwerben.

Liebe Julia, vielen Dank, dass ich Teil deines Probenähteams sein durfte! Es hat mir viel Freude bereitet, deinen Schnitt vorab für dich zu testen und mich mit den anderen Probenäherinnen auszutauschen. Insgesamt konnte ich in dieser Zeit drei Kleider nähen. Die anderen beiden folgen demnächst.

Bis bald,

Tessa

 

Verlinkt bei RUMS und nachträglich bei 12 Colours of Handmade Fashion im Juni

DIY - Selbstgemachtes · Probenähen

Cardison von Ellepuls

Gerade in der Übergangszeit, in der es weder richtig kalt noch besonders warm ist, sind Cardigans und andere leichte Jäckchen die idealen Begleiter. Für Elke von Ellepuls durfte ich ihren neuen Schnitt „Cardison“ in Normalgrößen testen.

Der Cardison ist eine Mischung aus Cardigan und Blouson mit Gummibund, Paspeltaschen und 3/4-Ärmeln. Er lässt sich super zu Blusen kombinieren. Hier seht ihr meinen Cardison aus leichtem Strick zu meiner Bluse bellah von Prülla.

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Der Cardison war ursprünglich für große Frauen konzipiert. Als Elke von Ellepuls zum Probenähen für Normalgrößen aufrief, war ich natürlich sofort begeistert. Vielen Dank, liebe Elke, dass ich deinen Schnitt testen durfte und auch für die Bereitstellung deines Schnittmusters inklusive Anleitung. In der bebilderten Anleitung sind alle Schritte gut nachvollziehbar erklärt. Auch das Nähen der Paspeltaschen war dank der guten Erklärung wirklich einfach. Ich erinnere mich noch gut an meine allererste Paspeltasche. Das ist zwar jetzt schon einige Zeit her, aber damals wäre ich fast verzweifelt. Nicht so bei dieser Anleitung.

In den Saum wir ein Gummiband eingenäht, wodurch dann eine schöne Raffung entsteht. Diese beginnt bei mir leider etwas weiter hinten, als in der Anleitung vorgesehen. Das lag daran, dass ich noch kein passendes Gummiband hatte, alle Teile aber schon so weit zusammen genäht habe, dass nur noch das Gummiband fehlte.

In einem kleinen Kurzwarenladen, der viel mehr aussah wie eine Änderungsschneiderei wollte ich dann ein entsprechendes Band kaufen. Die Verkäuferin führte erst mal in aller Seelenruhe ihr privates Telefonat zu Ende. Im Anschluss kam sie mit einem Maßband und einer Kiste Gummibändern wieder aus dem hinteren Teil des kleinen Ladens zurück und demonstrierte mir, dass sie kein passendes Band hatte. Obwohl sie nicht wusste, wofür das Gummiband bestimmt war, wollte sie mir erklären, dass die Breite überhaupt keine Rolle spiele und ich jedes Band verwenden könne. Damit war ich allerdings nicht einverstanden und plötzlich hatte sie doch ein Gummiband mit einer Breite von 2,5 cm. Jedenfalls laut Maßband, das sie anhielt. Beim Einnähen in meinen Saum musste ich dann leider feststellen, dass sie mich wohl für dumm verkauft hatte. Das Gummiband hatte eine Breite von 3 cm! Wie auch immer sie das Maßband angehalten hatte, sie hatte schließlich gewonnen und mir das Falsche verkauft. Als ich das bemerkt hatte, war es allerdings schon zu spät und ich habe das Gummiband an einer Stelle mit festgenäht.

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Jetzt aber genug aufgeregt! Zusammenfassend ist das eBook zum Cardison von Elke alias Ellepuls sehr gut nachzuarbeiten. Einzig bei der Größenauswahl bin ich mir im Nachhinein nicht mehr ganz sicher. An Hand meiner Maße und der Maßtabelle im eBook habe ich mich für Größe 38 entschieden. Beim nächsten Mal werde ich eine Nummer kleiner nähen. Ich habe bereits so viele Ideen für weitere Cardisons! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Cardison aus kuschelig-weichem Stoff in rosa? Oder sogar aus elastischem Kunstleder? Gemusterter Jacquard? Der Cardison ist wirklich vielseitig und sieht mit jedem Stoff ein bisschen anders aus.

Bis bald,

Tessa

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