DIY - Selbstgemachtes

Eat it all

Einmal ein Teil nähen und einen Beitrag dazu veröffentlichen, während die Ausgabe der Nähzeitschrift noch aktuell ist. Das nehme ich mir bei jeder neuen Burda Style oder La Maison Victor vor und bis jetzt habe ich dieses Ziel doch noch nie erreicht.

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Diesmal habe ich das Shirt aus der Burda Style 04/2018 immerhin vor Veröffentlichung der neuen Ausgabe fertig genäht. Nur Fotos fehlten noch. Und – schwups – erschien die neue Ausgabe der Zeitschrift. Aber alles neu macht ja bekanntlich der Mai.

 

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An einem gemeinsamen Nähtag mit Anna von Petersilie & Co. ist das Raglanshirt 116 aus der Burda Style 04/2018 entstanden. Durch die Kombination von Raglanärmeln und Ringerrücken entstehen im Bereich der Schulterblätter interessante Cutouts.

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Ich wählte ein schon etwas länger gehegtes Stoffschätzchen, das ich mal bei einer Stoffladenauflösung ergattert habe. Es ist ein weißer Jersey mit schwarzem Schriftzug „eat it all“ als all over Print. Die Cutouts, sowie die vorderen Räglannähte werden mit Paspeln in neonpink gearbeitet und sorgen somit für etwas Pep.

Da ich nur einen Meter Stoff zur Verfügung hatte, der Verbrauch in der Zeitschrift aber mit 1,40 m angegeben war, musste ich eine zusätzliche Naht im rückwärtigen Ärmel einfügen, die ich ebenfalls mit pinker Paspel betonte. Stört euch eine zusätzliche Teilungsnaht nicht, könnt ihr das Shirt also auch gut aus nur einem Meter Jersey nähen.

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Zur Paspel gab es in der Anleitung keine detaillierten Angaben und aus Ermangelung einer elastischen Paspel in meiner Wunschfarbe, verwendete ich eine Baumwollpaspel. Das Einnähen klappte ohne Probleme, jedoch empfiehlt sich hier definitiv eine elastische Paspel, die am rückwärtigen Ausschnitt etwas gedehnt eingenäht wird. Andernfalls steht der Stoff an den Cutouts unschön vom Körper ab. Mit ein paar zusätzlichen Handstichen und viel Dampf gebügelt konnte ich dies noch ein wenig anpassen, bei bestimmten Bewegungen fällt es aber dennoch auf.

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Von der restlichen Passform bin ich sehr überzeugt. Laut Größentabelle benötigte ich Größe 40 und diese sitzt auch wie sie soll. Durch die zweiteiligen Ärmel schmiegt sich der Stoff schön an den Schultern an und formt somit eine schöne Silhouette.

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Abschließend kann ich das Shirt auf Grund der guten Passform sehr empfehlen. Es ist recht schnell genäht und mit den durch elastische (!!) Paspel betonten Cutouts ein echter Hingucker.

Meinen treuen Begleiter, die Delaribag#1, hatte ich natürlich auch beim Fotoshooting dabei und ich finde, er passt perfekt zur Kulisse.

Bis bald,

Tessa

 

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DIY - Selbstgemachtes

In love with Basics

In letzter Zeit war es etwas ruhig hier auf dem Blog. Und natürlich könnte ich allerhand verschiedene Gründe dafür aufzählen. Um euch nicht zu langweilen möchte ich aber stattdessen mal wieder etwas Selbstgenähtes zeigen.

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Schon vor einiger Zeit ist es geschehen: Ich habe mich in den schlichten T-Shirt-Schnitt „Swag“ verliebt. Schon bei Veröffentlichung der Probenähergebnisse war ich vollkommen begeistert. Und was soll ich sagen? Auch während und nach dem Nähen blieb die Liebe bestehen. Aber jetzt mal alles der Reihe nach!

Swag ist ein Schnittmuster für ein Basicshirt für Damen (und bald auch für Männer) von der lieben Lisa von Fashiontamtam. Das Shirt fällt relativ locker und eignet sich dadurch – je nach Stoff – auch als luftiges Oberteil für den Sommer.

Für mein erstes „Swag-Shirt“ wählte ich einen grau-melierten weichfallenden Viskosejersey mit kleinen Herzchen von Alles für Selbermacher.

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Das Shirt ist sehr schnell genäht und die Anleitung ist auch für Anfänger gut nachvollziehbar. Bei den meisten Schnittmustern nähe ich Größe 38/40, hier entschied ich mich für M, da das Shirt schön locker sitzen sollte. In Kombination mit dem weich fallenden Viskosejersey könnte ich mir allerdings auch eine Nummer kleiner gut vorstellen.

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Insgesamt gefällt mir aber die Passform des Tshirts sehr gut. Auch die Länge ist für meine Körpergröße absolut ausreichend und um einiges länger, als bei den meisten „Kaufshirts“. Gegebenenfalls werde ich das nächste Shirt um zwei bis drei Zentimeter kürzen, das ist aber auch schon alles, was ich an Änderungen vornehmen werde.

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Auf den Fotos wirft das Shirt leider sehr viele Falten. Das liegt allerdings weniger an Stoff  oder Schnitt, als viel mehr am Wind, der versuchte mein Fotoshooting zu manipulieren. Ich hab die besten Fotos ausgewählt, und hoffe sehr, dass sie das Shirt dennoch angemessen präsentieren können.

Bis bald,

Tessa

 

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Flamingos im winterlichen Bayern

Schon im letzten Jahr war ich ganz verliebt in all die schönen Flamingo-Jerseys, die es bei Alles-fuer-Selbermacher gab. Bestellt hatte ich mir damals natürlich auch einen. Einen weißgrundigen Stoff mit pinken Streifen, pinken Flamingos und blauen Palmen. DER perfekte Sommerstoff. Nun hab ich ihn aber doch nicht gleich vernäht, da ich mich mal wieder nicht für einen Schnitt entscheiden konnte. Es sollte aber auf alle Fälle ein T-shirt werden.

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Als ich dann eines Tages im Zuschneidefieber war, fiel mir der süße Flamingojersey wieder in die Hände und ich entschied mich kurzerhand für eine Bethioua von Ellepuls mit kurzen Ärmeln. Mit einem gestreiften Stoff kann man bei diesem Schnitt einen sehr schönen Effekt an der Rückenpasse erzielen. Das sprach doch schon mal eindeutig für die Kombination aus Schnittmuster und Stoff, wenngleich die Streifen nicht im Vordergrund des Prints stehen.

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Das Shirt Bethioua habe ich bereits einmal genäht. Da ich mit dem Fall und der Passform  meiner ersten Version aus ziemlich labberigem Jersey nicht zufrieden war und diese leider auch nicht trage, wusste ich diesmal genau, welche Änderungen ich vornehmen musste. Die Schultern saßen gut, die Ärmel waren für meinen Geschmack am Oberarm etwas zu weit und im Vergleich dazu der Körper nicht weit genug, für einen einfachen Saumabschluss. Hätte ich ein Saumbündchen angenäht, hätte es wohl besser ausgesehen.

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Ich entschied mich also erneut für Größe 38, diesmal aber fügte ich an den Seiten des Vorder- und Rückteils je noch einen Zentimeter hinzu. Auch bei meiner T-Shirt-Version verzichtete ich auf den Saumbund. Stattdessen entschied ich mich für einen geraden Saum, den ich mit meinem liebsten elastischen Stich fixierte. Die Ärmel kürzte ich beim Zuschneiden um die Hälfte, um später bei der ersten Anprobe die richtige Länge ermitteln und abstecken zu können. Das schmale weiße Halsbündchen gibt dem auffällig gemusterten Shirt einen ruhigen Abschluss.

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Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum ich das Shirt ausgerechnet jetzt zeige, wenn bei uns in München zentimeterdick der Schnee liegt. Das ist ganz einfach: Gemeinsam nähen macht einfach mehr Spaß, denn Anna von PeterSilie&Co. hatte auch vor, eine Bethioua zu nähen. Bei ihr könnt ihr eine ebenfalls gestreifte Bethioua aus Sweatstoff sehen.

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Fazit zum Shirt: Das Shirt ist genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe! Mit der Mehrweite und dem etwas festeren Jersey gefällt es mir jetzt richtig gut. Sogar die Streifen treffen an den Seitennähten und in der Passe perfekt aufeinander.

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Fazit zum Schnitt: Die Bethioua von Ellepuls mag auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Raglanpulli aussehen, die Passe im Rückteil aber sorgt für das gewisse Etwas und sieht besonders aus gestreiftem Stoff toll aus. Da meine Körpermaße selten genau mit den Werten der Größentabelle der meisten Schnitte übereinstimmen und ich deshalb für Brust, Taille und Hüfte verschiedene Größen bräuchte, war ich mit der Passform anfangs nicht zufrieden, was sich aber ganz einfach ändern ließ. Das nächste Kurzarmshirt werde ich dann nach dem Tutorial auf Elkes Blog nähen. Das gefällt mir auch sehr gut. Oder wie wäre es mal mit einer Bethioua als Kleid?

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Da hat sich beim Fotografieren jemand ins Bild geschlichen…

 

Bis bald,

Tessa

 

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Allgemein

Frühlingsgefühle bei Stoff & Stil in München: Das sind die Stoffe der neuen Frühlings- und Sommerkollektion 2018

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Vor zwei Wochen durfte ich gemeinsam mit anderen Münchner Nähbloggern die Frühlings- und Sommerstoffe von Stoff & Stil in der neuen Münchner Filiale begutachten. Die Filialleiterin Annette Kloevekorn lud uns dazu zu einem kleinen Treffen ein. Mit Sekt und Süßigkeiten sowie Goodiebags wurden wir von ihr herzlich in Empfang genommen. Diese Goodiebags wurden von Annette in fleißiger Recherche auf unseren Blogs und Instagramprofilen für jeden individuell zusammengestellt. Meinen Geschmack hat sie jedenfalls zu einhundert Prozent mit einem weichen Viskosestoff mit kleinem Muster in rosa, weiß und schwarz getroffen. Da mich dieser Stoff bereits im Katalog sehr angesprochen hatte, war die Freude groß. Zusätzlich gab es für mich noch rosafarbene Zackenlitze mit Glitzer, süße Knöpfe in der selben Farbe, ein Patch zum Aufbügeln und Garn passend zum Stoff. Außerdem erhielt noch jede Bloggerin ein Saumlineal aus Metall.

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Die neue Stoffkollektion von Stoff & Stil umfasst ein breites Angebot an Jersey und vor allem Viskosestoffen, aber auch Baumwolle und andere Materialien wie Möbelvelours sind vertreten.

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Farblich ist Blau in all seinen Nuancen am stärksten vertreten. Neben Grüntönen darf aber auch Rosa und Weiß nicht fehlen. Eindeutiger Favorit in Sachen Muster ist wohl der Blumenprint. Von großen Blumen, über Streublümchen bis hin zu Blüten auf gemustertem Stoff ist hier alles dabei. Auch Glitzer ist wieder hoch im Kurs.

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Neben all den verspielten Stoffen, findet man aber dennoch wieder Streifen, Punkte und andere geometrische Muster. Stoffe mit ausgefallenen Tiermotiven und besonderen Webstrukturen runden das Sortiment ab.

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Seid ihr also auf der Suche nach einem passenden Stoff für euer nächstes Frühlingsprojekt, werdet ihr bei Stoff & Stil garantiert fündig.

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Was ich aus dem Viskosestoff aus meiner Goodiebag nähe, seht ihr, wenn der Schnee wieder taut und es etwas wärmer wird.

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Wart ihr auch schon mal bei Stoff & Stil?

Bis bald,

Tessa

 

 

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Der Traum vom Fliegen

Im letzten Herbst habe ich einen absoluten Traumstoff auf dem Stoffmarkt in Freising bei München entdeckt. Sofort hatte ich auch eine genaue Vorstellung davon, was ich daraus nähen wollte.

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Während die Vögel auf dem weichen Stoff womöglich vom Fliegen träumten, träumte ich von einem schlichten Pullover, in Kombination mit dunkelblauem Bündchen. Auf Instagram habe ich bereits mehrere tolle Versionen des Pullis Bloom von La Maison Victor Mai/Juni 2017 gesehen.

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Für meine Version aus dem roten Traumstöffchen mit dunkelblauen Vögeln verzichtete ich auf die Reißverschlüsse im Saum des Pullis. Außerdem verlängerte ich den Körper um 5 cm. Die Passform gefällt mir ansonsten sehr gut.

Das ist nun schon der zweite Pulli nach diesem Schnitt. Den anderen stelle ich euch ein anderes Mal vor.

BloomRot4Alles in allem kann ich sagen, dass dieser Pulli ganz genau so geworden ist, wie ich ihn mir von Anfang an vorgestellt hatte. Das ist das Beste am Nähen! Und somit ist bereits ein zweites Lieblingsteil im Jahr 2018 entstanden.

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Bis bald,

Tessa

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Neuer Kuschelpulli in neuer Lieblingsfarbe

Noch keine zwei Woche ist das neue Jahr nun alt und doch hatte ich schon etwas Zeit, um kreativ zu sein! Ende November hat die neue, lang ersehnte Stoff & Stil Filiale in München eröffnet. Natürlich war ich seit diesem Zeitpunkt auch schon ein paar mal dort. Und unter all den wundervollen Stoffen, die man dort entdecken, streicheln und natürlich auch kaufen kann, habe ich einen kuschelig weichen Strickstoff in schweinchenrosa bonbonrosa gefunden.

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Bereits seit einiger Zeit himmelte ich den Oversize Pulli von The Couture an. Dieser Stoff schien die perfekte Wahl dafür zu sein. Das wusste ich sofort, als ich den Coupon im Laden sah.

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Kombinieren wollte ich den rosafarbenen Strick ursprünglich mit den begehrten und heiß geliebten CuffMe Bündchen, hier in der Cozy-Variante, von Hamburger Liebe und Albstoffe. Schließlich musste ich doch auf Grund der Farbdifferenz auf normale Bündchenware zurückgreifen.

Leider hat sich der Stoff beim Nähen stark gedehnt. Zwar versuchte ich, dies mittels der Einstellungen meiner Overlock zu vermeiden, was mir allerdings nicht ganz geglückt ist. Lange Rede, kurzer Sinn: Bei genauem Betrachten sieht man die entstandenen gewellten Nähte. Ich hoffe allerdings, dass das nach ein paar Runden in der Waschmaschine kaum noch zu sehen ist.

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Der Pulli an sich ist für meinen Geschmack ein wenig zu lang. Das werde ich beim nächsten Mal beachten. Außerdem könnte eine Nummer kleiner auch passen. Beides stört mich für diese Version allerdings nicht weiter, denn das unterstreicht den Charakter eines Kuschelpullis.

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Etwa eine Woche ist meine neuer Pulli nun alt und ich kann ihn jetzt schon zu meinen Lieblingsstücken zählen.

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Bis Bald,

Tessa

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Probenähen

Neues Schnittmuster Var mit Verlosung

Vor ein paar Wochen steckte ich noch mitten im Probenähen von Moin. Lotta hat ein sehr schönes Raglanshirt entworfen, dessen Schnittmuster natürlich auf Herz und Nieren geprüft werden musste. Während dieser Zeit konnte ich drei Shirts nähen, wovon ich euch heute zwei zeigen möchte. Und wenn ihr bis ganz zum Schluss durchhaltet, findet ihr am Ende eine kleine Adventsüberraschung.

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Das Shirt Var verfügt über Abnäher an Schulter und Brust und ist deshalb sehr figurbetont. Man kann es mit vier verschiedenen Ausschnittvarianten nähen. Neben Kapuze und Halsbündchen, wie an meinen beiden Beispielen zu sehen, kann man ebenfalls eine Paspel mit Beleg annähen oder sich für einen Schalkragen entscheiden. Grundsätzlich ist das Schnittmuster für elastische Stoffe, wie Jersey, Sommersweat oder Sweat ausgelegt.

Für meine Hoodie-Version aus bedrucktem Rippjersey wählte ich zwei Nummern größer, da dieser legerer fallen sollte. Außerdem erhielt meine Kapuze noch eine pinkfarbene Kordel als kleines Highlight. Ein absolutes Lieblingsteil!

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Das zweite Shirt ist ganz normal nach der Grundanleitung genäht. Den smaragdgrünen Stoff mit Lochmuster kombinierte ich mit schwarzem Jersey für die Ärmel und schwarzem Halsbündchen.

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Das eBook Var könnt ihr in Lottas Shop käuflich erwerben. Außerdem findet ihr dort auch das interaktive Lookbook mit allen Designbeispielen aus dem Probenähen.

 

Und nun zur kleinen Adventsüberraschung. Lotta stellt mir nämlich netterweise ein eBook Var zur Verfügung, das ich an euch verlosen darf.

Alles, was ihr dafür tun müsst, ist diesen Beitrag zu kommentieren und mir zu verraten, was eure liebste Weihnachtstradition ist. Die Verlosung endet am Sonntag, den 3. Advent (17.12.2017) um 24:00 Uhr. Ausgelost wird am Montag. Der Gewinner wird hier auf meinem Blog bekanntgegeben. Dieser sollte sich binnen drei Tagen bei mir (tessaswelt@yahoo.de) melden.

Mit der Teilnahme seid ihr mit der Veröffentlichung und Weitergabe eures Namens und der Emailadresse an Moinlotta einverstanden. Das Gewinnspiel steht nicht in Zusammenhang mit Instagram oder WordPress. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich drücke euch die Daumen!
Bis bald,

Tessa

 

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DIY - Selbstgemachtes

Mit Basketball und High Heel zur Hochzeit

Im September waren wir auf einer Hochzeit. Natürlich benötigten wir dafür auch ein Geschenk. Wir entschieden uns schnell für ein Geldgeschenk und für mich stand damit fest, dass es mit etwas Selbstgemachtem verpackt werden sollte.

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Ideen hatte ich einige, nur fielen manche gleich von vornherein weg, da wir das Geschenk im Gepäck per Flugzeug transportieren mussten. Nach langem Überlegen und Abwägen der Optionen, entschied ich mich für selbstgestaltete Kissen: sie sind nicht zerbrechlich und gleichzeitig nützlich für die neue Wohnung des Brautpaars.

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Da ich kürzlich die Technik des English Paper Piecing (EPP) ausprobiert hatte, wollte ich auch etwas in dieser Art herstellen. Gesagt getan. Allerdings musste das Motiv natürlich auch zu den Beschenkten passen. „Einfache“ Hexies wollte ich nicht auf die Kissen applizieren. Was lagt also näher, als das Logo des Brautpaars zu übernehmen? Aus High Heel und Basketballkorb wurden der Einfachheit halber ein High Heel und ein Basketball.

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Beide Motive auf Papier aufgemalt, konnte ich nun die Mosaikteile für das Paper Piecing herstellen. Dazu zerschnitt ich die Papierschablonen in kleine Teile, die ich mittels Nummerierung später wieder zusammenfügen konnte.

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Das weitere Vorgehen beim EPP könnt ihr bei Katharina von Greenfietsen nachlesen. Dank ihrer tollen Schritt-für-Schritt-Anleitung bin ich überhaupt erst auf diese Technik gekommen.

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Als alle Papierteilchen mit Stoff bezogen waren, konnte das puzzeln beginnen. Aus Zeitgründen musste ich die Einzelteile leider auf die Kissen kleben statt nähen. Das Ergebnis sieht trotz alle dem dennoch sehr gut aus!

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Mit einem schwarzen Textilstift konnte ich schließlich noch die Namen des Brautpaars sowie die Worte „Just Married“ auf die Kissenbezüge schreiben.

Zum Verschenken wurden die Kissen mit Geldscheinen versehen und in Folie verpackt.

Was habt ihr auf Hochzeiten verschenkt?

Bis bald,

Tessa

 

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DIY - Selbstgemachtes

Mein kleiner lila Kaktus

Im August drehte sich bei 12 Colours of Handmade Fashion alles um die Farbe Lila. Das kam wie gerufen, denn bereits Anfang des Jahres habe ich mir einen lilafarbenen Kaktus-Jersey bei Stoff & Stil bestellt, der seitdem im Schrank lag. Es war Liebe auf den ersten Blick und dennoch wollte so gar kein Schnitt dazu passen.

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Zwei Tage bevor Selmin die August-Farbe verkündete, fiel mir der abgepauste Schnitt des Pullis Aster aus der La Maison Victor Mai/Juni 2016 wieder in die Hände. Das war doch der perfekte Schnitt für diesen tollen Stoff! Nun stand also fest: eine lila Kaktus-Aster sollte es werden.

Nun lass ich mal die Bilder für sich sprechen. Eines aber kann ich euch noch verraten. Das ist nun meine zweite Aster und eine dritte ist bereits geplant. Die Aster ist definitiv eines meiner liebsten Schnittmuster.

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Leider hatte ich seit gestern Abend ziemliche Internet-Probleme. Deshalb wurden keine Fotos hochgeladen, obwohl ich sie eingefügt hatte. Ich hoffe, dass es jetzt klappt und entschuldige mich für einen Beitrag ohne Fotos.

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Bis bald,

Tessa

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DIY - Selbstgemachtes · Probenähen

Ein Traum in korallrot

Pünktlich zum Juli-Finale von 12 Letters of Handmade Fashion zeige ich euch mein letztes Kelani-Kleid, denn es ist ROT. In den beiden vorherigen Beiträgen habe ich ja bereits erwähnt, dass ich während des Probenähens von Textilsucht drei Kleider nähen konnte.

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Das Oberteil dieses Kleides habe ich aus Webware genäht. Was für ein Stoff das genau ist, kann ich leider nicht sagen, da es ein Reststück vom Karstadt-Wühltisch war. Jedenfalls franste er sehr schnell aus und bügeln konnte man ihn auch nur von der rechten Seite, da auf der Rückseite feine elastische Fasern eingearbeitet waren, die bei Hitze schmolzen. Natürlich ist das Oberteil wieder gedoppelt, diesmal mit einem dünnen, rosa-weiß karierten Baumwollstoff, den ich schon bei meinem Wind und Wetter Parka verwendet habe.

Ebenfalls von Karstadt ist die wunderbar leichte Viskose des Rockes. Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich die wunderschönen Blüten auf dem korallroten Untergrund sah. Und als wären die beiden Stoffe schon immer füreinander bestimmt, traf der Farbton der Viskose genau den Ton des Stoffes fürs Oberteil. Den Rock musste ich allerdings ebenfalls doppelt nähen, da er sonst zu transparent geworden wäre. Hierfür wählte ich einen dezenten Futterstoff. Der Rocksaum ist wieder mittels Rollsaum versäubert.

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Auch wenn das Oberteil nicht nach der finalen Version des Schnittes genäht wurde und deshalb noch etwas absteht, liebe ich das Kleid! Die Farben und das Muster sind so unglaublich schön, dass ich mich beinahe wie eine Prinzessin fühle, wenn ich das Kleid trage.

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Wenn ihr nun auch so begeistert von dem Kleid seid, könnt ihr das Schnittmuster inklusive Anleitung bei Textilsucht kaufen. Hier findet ihr außerdem weitere Designbeispiele.

Bis bald,

Tessa

 

Verlinkt bei RUMS und 12 Letters of Handmade Fashion im Juli