DIY - Selbstgemachtes

Zum Schutz vor Kabelmonstern

Nachts, wenn alle schlafen, kommen sie aus ihren Verstecken: die Kabelmonster. Viele Kopfhörer, PC-Mäuse, Tastaturen und Ladekabel fielen diesen Biestern schon zum Opfer. Bis sich eines Tages eines von ihnen auch Tagsüber nicht zurückhalten konnte und vor meinen Augen genüsslich ein Kabel zerkaute. Tarnung aufgeflogen! Meine sonst so unschuldig wirkende Katze Leonie ist der Übeltäter!

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Vor einiger Zeit hab ich deshalb meine Kabel katzensicher ummantelt. Wenn ihr auch unter den Attacken solcher Kabelmonstern leidet, könnt ihr eure Kabel an Hand der nachfolgenden Anleitung sichern.

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Material

  • Kabel
  • stabiler Gartenschlauch mit Innendurchmesser etwas größer als der Durchmesser des Kabels
  • Cuttermesser
  • Isolierklebeband

Kabelschutz1

So wird’s gemacht:

Schneidet den Schlauch vorsichtig einmal der Länge nach auf. Achtet darauf, dass ihr weder den Schlauch komplett durchschneidet, noch eure Finger erwischt. Anschließend drückt ihr das Kabel in den Schlauch und umwickelt alles mit dem Isolierklebeband. Dieses Klebeband passt sich besonders gut an den Schlauch an, wenn ihr es leicht schräg ansetzt und etwas dehnt. Fertig ist das katzensichere Ladekabel!

Nachdem ich alle möglichen Kabelarten ausprobiert habe – von (dünner) Metallummantelung bis Katzenfernhaltespray war alles dabei – hat mir diese selbstgemachte Variante die besten Dienste geleistet.

Und noch eine kleine Anmerkung zum Schluss: Oft ist das Zerstören von Dingen ein Zeichen für Vernachlässigung der Katze. Meine kleine Leonie macht das aber auch dann, wenn ich vorher ausgiebig mir ihr gespielt habe. Außerdem sind meine Katzen mein Ein und Alles und haben neben unzähliger Kratz- und Liegemöglichkeiten auch ausreichend Platz zur Verfügung. Ich glaube, sie mag einfach den Geschmack der Kabel… und sie sind mit manchen Katzenangeln leicht zu verwechseln…

Bis bald,

Tessa

 

Verlinkt bei RUMS

Rezepte

Mein Sonntagsrezept: Tortellinisalat

Diesen Sonntag möchte ich eines meiner Lieblingsrezepte mit euch teilen. Heute gibt es Tortellinisalat. Und es schmeckt nicht nur einfach super lecker, es ist auch noch in null Komma nichts zubereitet, lässt sich überall mit hin nehmen und kann sowohl warm, als auch kalt gegessen werden.

Tortellinisalat2

Zutaten pro Portion:

  • 200 – 250 g Tortellini mit Füllung nach Wahl
  • 5 Cocktailtomaten
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Essig, Öl und Gewürze

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Zubereitung

Tortellini nach Packungsanweisung kochen, anschließend kalt abschrecken. Wenn ihr den Salat lieber warm mögt, verzichtet auf das Abschrecken. Tomaten und Frühlingszwiebeln waschen, klein schneiden und mit den Tortellini in eine Schüssel geben. Ein Dressing aus je 1/2 bis 1 EL (Weißwein-) Essig und Öl mit Kräutern nach Belieben (z.B. Oregano oder Rosmarin) anmischen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und über den Salat geben.

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Guten Appetit und bis bald,

Tessa

 

Verlinkt in der Rezeptsammlung von facile et beau – gusta

 

DIY - Selbstgemachtes

Eine schmucke Wand – DIY-Schmuckbrett

Seit unserem Umzug im September war ich nie ganz zufrieden mit meiner Schmuckaufbewahrung. Deshalb mussten nun endlich all die Ideen, die in meinem Kopf kreisten, in die Tat umgesetzt werden. Meine weiße Schlafzimmerwand ziert jetzt ein Schmuckbrett mit all meinen Ketten und Ohrringen. Im Folgenden findet ihr eine kleine Anleitung, falls auch ihr euch eine dekorative Schmuckwand bauen möchtet.

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Material

  • Brett oder Tablett aus Holz, hier 52 x 52 cm
  • Schrauben
  • 8 Türknäufe
  • 4 Haken
  • 2 Holzstäbe (Länge der Innenseite des Tabletts)
  • Halbkugeln aus Holz
  • Acrylfarbe in Weiß und Kupfer
  • Teelichthalter oder andere kleine Gefäße
  • doppelseitiges Klebeband
  • 2 Holzleisten (Länge des Tabletts und Breite je nach Länge der Schrauben der Türknäufe)
  • Bohrmaschine und Akkuschrauber/Schraubendreher
  • Aufhängung für Rückseite

Ordnet die Türknäufe nach Belieben auf eurem Brett an und bohrt dann an den entsprechenden Stellen Löcher im Durchmesser der Gewindestangen der Knäufe. Die beiden Holzleisten werden auf der Rückseite des Bretts je etwa 3 cm vom linken und rechten Rand aufgeschraubt. Gegebenenfalls solltet ihr auch hier mit einem kleinen Bohrer vorbohren. Mit (den mitgelieferten) Beilagscheiben und Muttern befestigt ihr nun die Knäufe am Brett. Die Köpfe der Schrauben auf der schönen Vorderseite des Bretts werden nun mit hölzernen Halbkugeln beklebt. Ich habe hierfür Heißkleber verwendet. Bemalt die Halbkugeln am besten vorher mit der gewünschten Farbe.

Die beiden Holzstäbe habe ich mit Kupferfarbe lackiert und anschließend mittels am Tablett befestigten Haken aufgehängt. Für Ohrstecker befestigte ich Teelichthalter, ebenfalls kupferfarben lackiert, auf der Unterseite des Tabletts mit doppelseitigem Klebeband.

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Fehlt nur noch die Wandaufhängung. Am besten eignen sich kleine Aufhänger, die sich mit Schrauben am Holz befestigen lassen. Jetzt müsst ihr nur noch Nägel in die Wand schlagen – ich empfehle euch allerdings, Dübel und Schrauben zu verwenden – und euer neues Schmuckstück an die Wand zu hängen.

Wenn ihr viel Schmuck aufhängen wollt, empfehle ich euch, ein größeres Tablett oder Brett und mehr Türknäufe zu verwenden.

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Bis bald,

Tessa

Verlinkt bei RUMS… naja ich hatte es zumindest vor, aber es hat leider nicht mehr geklappt. Dabei hätte ich noch zwei Minuten Zeit gehabt. Stattdessen verlinke ich den Beitrag beim Freutag, denn ich freue mich sehr, dass mein Schmuck jetzt auch einen schönen Platz hat.

DIY - Selbstgemachtes

12 Letters of Handmade Fashion – gelb

Es war Liebe auf den ersten Blick! Schon als Nine von delari zum Probenähen für ihre delari_bag#1 aufgerufen hatte, war ich hin und weg. Nach der Veröffentlichung und dem Studieren der wundervollen Probenähergebnisse, musste ich auch gleich passendes Material bestellen.

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Die Schnittteile für den Rucksack waren schnell zugeschnitten. Auch die ersten Nähte waren schnell gesetzt und ich stand einer persönlichen Herausforderung gegenüber: Endlosreißverschlüsse! Bis jetzt hatte ich noch nie einen solchen Reißverschluss verarbeitet, aus Angst, den Zipper nicht auffädeln zu können, oder ihn im eingenähten Zustand zu verlieren. Da ich aber kurz zuvor ein kleines Video zum Auffädeln des Zippers auf einen Endlosreißverschluss gesehen hatte, konnte rein theoretisch gar nichts mehr schief gehen.

Im Nachhinein kann ich jeden nur dazu ermutigen, einen Endlosreißverschluss zu verarbeiten! Mit etwas Geschick und/oder Geduld geht das fast wie von allein. Und ich hab den Zipper auch nur ein einziges Mal wieder verloren… weil ich ihn einfach über das Ende hinaus geschoben hab. Selbst schuld!

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Mein neuer Rucksack kam übrigens in meinem Umfeld so gut an, dass ich nun schon vier weitere nähen sollte… Aber ich kann die Begeisterung nur teilen! Mit Stolz trage ich meine senfgelbe delari_bag#1 wann immer ich kann.

Kompliment an Nine! Da ist dir wirklich ein kleines Meisterwerk gelungen! Einzig beim Einnähen des Rückenteils hatte ich leichte Schwierigkeiten mit der Anleitung. Womöglich habe ich nur die Markierungen übersehen oder mich etwas dumm angestellt.

Natürlich lief aber nicht alles wie am Schnürchen. Manche Stellen waren wegen der vielen Stofflagen sehr dick und damit das Nähen sehr nervenaufreibend. Ganze zwei Nadeln musste ich für diesen Rucksack opfern. Doch es hat sich definitiv gelohnt!

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Ich habe mich für senfgelbes Kunstleder als Außenstoff entschieden und damit unbewusst voll ins Schwarze getroffen. Einen Tag später eröffnete Selmin von Tweed & Greet die April-Farbe für 12 Colours of Handmade Fashion. Dazu wählte ich Reißverschlüsse und Taschenzubehör in gold. Das Futter ist ein dunkelblauer Baumwollstoff mit weißen Punkten.

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Kurze Zusammenfassung: Die Anleitung ist gut beschrieben, manche Stellen sind sehr dick und schwierig zu nähen, aber das Ergebnis macht alle Anstrengung wieder wett!

Bis bald,

Tessa

Verlinkt bei RUMS und 12 Colours of Handmade Fashion

Rezepte

Mein Sonntagsrezept: Zitronenkekse

Manchmal verspüre ich den akuten Drang, Kekse zu backen. Besonders dann, wenn in der Arbeit einmal wieder der Nachtdienst ansteht. In diesem Fall habe ich immer gerne geschnittenes frisches Obst und Kekse dabei. Beides kann man gut zwischendurch oder auch nebenbei essen. Ja, ich weiß, nur mal so nebenbei einen Happen essen ist nicht ideal, ab und an aber nicht anders möglich.

Zitronenkekse4Heute habe ich ein schnelles Rezept für Zitronenkekse für euch im Gepäck, das man ganz einfach individuell und sehr vielseitig abwandeln kann.

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Zutaten für 16 – 20 Stück

  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 30 ml Milch
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • abgeriebene Schale einer halben bis ganzen Zitrone

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Zubereitung

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Das Ei mit Butter und Zucker schaumig schlagen. Anschließend nach und nach Mehl, Milch, Backpulver und die Zitronenschale unterrühren. Nach Belieben können nun Nüsse, Schokolade, Früchte oder andere Zutaten in den Teig gegeben werden. Das Grundrezept allein ist aber auch lecker! Mit zwei Löffeln kleine Haufen mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und je nach Ofen etwa 10 Minuten backen.

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Bis bald,

Tessa

DIY - Selbstgemachtes

Flowers and Stripes

Kennt ihr das? Ihr seid abends eingeladen und wollt unbedingt das neue Kleid anziehen, das allerdings noch nicht fertig genäht ist? So ging es mir jedenfalls mit meinem dunkelgrauen Jerseykleid „Mira“ nach dem Schnitt von Pattydoo, das ich euch letzte Woche vorgestellt hatte. An jenem Tag hatte ich noch zwei Stunden Zeit bis zur Verabredung. Das Fertigstellen des Kleides war in diesem Zeitrahmen allerdings unvorstellbar. Und genau aus diesem Grund ist meine Streifenclutch entstanden, denn eine Clutch ist in 2 Stunden locker genäht! So konnte ich abends doch etwas neues Selbstgemachtes tragen.

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Aus meinem kleinen Kunstledervorrat wählte ich verschieden breite Streifen aus. Aneinander genäht und nochmals abgesteppt wurde daraus die Außenseite meiner Clutch nach eigenem Schnitt. Für das Futter verwendete ich einen festen Baumwollstoff mit Blümchenmuster.

Die Größe ist ideal, um das Nötigste dabei zu haben. Geldbeutel, Schlüssel und Handy finden darin problemlos Platz. Durch die verschieden farbigen Streifen kann man sie vielseitig kombinieren und sie ist deshalb seit der Fertigstellung ein treuer Begleiter.

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Bis bald,

Tessa

 

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DIY - Selbstgemachtes

Gesucht und endlich gefunden: Das perfekte Alltagskleid

 

Im letzen Beitrag habe ich es ja bereits erwähnt. Mein Blog sollte ein neues Design bekommen. Nun ist es endlich so weit! Mit digitalisiertem Logo und einem cleanen und doch dezent verspielten Look präsentiert sich Tessas Welt neu. Die Themen meiner Beiträge werden sich allerdings nicht ändern und so stelle ich euch heute einen meiner Lieblingsschnitte vor.

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Lieblingsschnitt deshalb, weil bei diesem Schnittmuster einfach alles stimmt! Wie lange habe ich nach einem ganz bestimmten Kleid gesucht?! Und vor einiger Zeit wurde ich endlich fündig. Ina von Pattydoo hat mit ihrem Jerseykleid „Mira“ genau meine Vorstellungen getroffen. Das Schnittmuster inklusive detaillierter Anleitung beinhaltet verschiedene Ärmel- und Ausschnittvarianten. So kann man beispielsweise mit dem Kimonoausschnitt Akzente setzen oder einen normalen Rundhalsausschnitt wählen. Der ausgestellte Rock mit Falten und das figurbetonte Oberteil mit Wiener Nähten setzten die Figur gekonnt in Szene.

Um ein gut kombinierbares Alltagskleid zu erhalten, entschied ich mich für einen anthrazitfarbenen Romanitjersey mit winzigen bunten Sprenkeln und einen runden Halsausschnitt. Der festere Jersey verleiht dem Rock etwas mehr Stand, was mir gleich beim ersten Anprobieren sehr gut gefiel.

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Momentan möchte ich das Kleid kaum noch ausziehen. Mit den langen Ärmeln ist es ideal für kühlere Tage geeignet. Für den Sommer muss ich mir allerdings noch eine Variante ein paar Varianten aus leichtem Jersey und kurzen Ärmeln nähen.

Wie gefällt euch mein neues Blogdesign? Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten? Ich freue mich sehr über eure Kommentare.

Bis bald,

Tessa

 

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Rezepte

Mein Sonntagsrezept: Schokocupcakes mit Marshmallow-Erdnuss-Creme

Momentan befindet sich mein Blog etwas im Umbruch. Ich bin unzufrieden mit dem Design und deshalb etwas unmotiviert, was das Schreiben neuer Beiträge betrifft. Bis das   neue Design allerdings endgültig steht, möchte ich mit der Einführung einer neuen Kategorie beginnen: Mein Sonntagsrezept. Bisher habe ich meine Rezepte nach Lust und Laune mit euch geteilt. Ab jetzt soll das jeden zweiten Sonntag geschehen, um etwas Beständigkeit und Routine zu bekommen. Den Anfang machen heute schokoladige Cupcakes mit herrlich süßem Marshmallow Fluff und Erdnussbutter.

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Zutaten für 12 Stück

Teig

  • 1 Banane
  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 180 g Dinkelvollkornmehl
  • 80 g Zucker
  • 160 ml Milch
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL Kakaopulver

Topping

  • 4 EL Marshmallow Fluff mit Vanillegeschmack
  • 1 1/2 EL Erdnussbutter „creamy“

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Zubereitung

Den Backofen auf 180 °C vorheizen und ein Backblech mit 12 Muffinförmchen vorbereiten.

Die Banane mit einer Gabel zerdrücken. Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und anschließend mit Zucker und der Banane vermengen. Das Kakaopulver, sowie den Vanillezucker dazu geben und nach und nach Mehl und Milch unterrühren.

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Den Teig auf die 12 Förmchen verteilen und 15 bis 20 Minuten backen. Gegebenenfalls die Stäbchenprobe durchführen. Im Anschluss müssen die Muffins vollständig abkühlen.

Für das Topping habe ich Marshmallow Fluff aus dem Glas verwendet. Natürlich kann man das auch selbst herstellen. Das werde ich bei Gelegenheit auch einmal versuchen. Vermengt das Marshmallow Fluff mit der Erdnussbutter zu einer homogenen Masse. Hier ist es wichtig, die Variante ohne Stückchen zu verwenden, da sonst die Spritztülle verstopft.

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Die Marshmallow-Erdnusscreme nun mit einer Spritztülle auf die Küchlein spritzen und gleich vernaschen oder bis zum Verzehr kalt stellen.

Bis bald,

Tessa

DIY - Selbstgemachtes · Probenähen

Cardison von Ellepuls

Gerade in der Übergangszeit, in der es weder richtig kalt noch besonders warm ist, sind Cardigans und andere leichte Jäckchen die idealen Begleiter. Für Elke von Ellepuls durfte ich ihren neuen Schnitt „Cardison“ in Normalgrößen testen.

Der Cardison ist eine Mischung aus Cardigan und Blouson mit Gummibund, Paspeltaschen und 3/4-Ärmeln. Er lässt sich super zu Blusen kombinieren. Hier seht ihr meinen Cardison aus leichtem Strick zu meiner Bluse bellah von Prülla.

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Der Cardison war ursprünglich für große Frauen konzipiert. Als Elke von Ellepuls zum Probenähen für Normalgrößen aufrief, war ich natürlich sofort begeistert. Vielen Dank, liebe Elke, dass ich deinen Schnitt testen durfte und auch für die Bereitstellung deines Schnittmusters inklusive Anleitung. In der bebilderten Anleitung sind alle Schritte gut nachvollziehbar erklärt. Auch das Nähen der Paspeltaschen war dank der guten Erklärung wirklich einfach. Ich erinnere mich noch gut an meine allererste Paspeltasche. Das ist zwar jetzt schon einige Zeit her, aber damals wäre ich fast verzweifelt. Nicht so bei dieser Anleitung.

In den Saum wir ein Gummiband eingenäht, wodurch dann eine schöne Raffung entsteht. Diese beginnt bei mir leider etwas weiter hinten, als in der Anleitung vorgesehen. Das lag daran, dass ich noch kein passendes Gummiband hatte, alle Teile aber schon so weit zusammen genäht habe, dass nur noch das Gummiband fehlte.

In einem kleinen Kurzwarenladen, der viel mehr aussah wie eine Änderungsschneiderei wollte ich dann ein entsprechendes Band kaufen. Die Verkäuferin führte erst mal in aller Seelenruhe ihr privates Telefonat zu Ende. Im Anschluss kam sie mit einem Maßband und einer Kiste Gummibändern wieder aus dem hinteren Teil des kleinen Ladens zurück und demonstrierte mir, dass sie kein passendes Band hatte. Obwohl sie nicht wusste, wofür das Gummiband bestimmt war, wollte sie mir erklären, dass die Breite überhaupt keine Rolle spiele und ich jedes Band verwenden könne. Damit war ich allerdings nicht einverstanden und plötzlich hatte sie doch ein Gummiband mit einer Breite von 2,5 cm. Jedenfalls laut Maßband, das sie anhielt. Beim Einnähen in meinen Saum musste ich dann leider feststellen, dass sie mich wohl für dumm verkauft hatte. Das Gummiband hatte eine Breite von 3 cm! Wie auch immer sie das Maßband angehalten hatte, sie hatte schließlich gewonnen und mir das Falsche verkauft. Als ich das bemerkt hatte, war es allerdings schon zu spät und ich habe das Gummiband an einer Stelle mit festgenäht.

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Jetzt aber genug aufgeregt! Zusammenfassend ist das eBook zum Cardison von Elke alias Ellepuls sehr gut nachzuarbeiten. Einzig bei der Größenauswahl bin ich mir im Nachhinein nicht mehr ganz sicher. An Hand meiner Maße und der Maßtabelle im eBook habe ich mich für Größe 38 entschieden. Beim nächsten Mal werde ich eine Nummer kleiner nähen. Ich habe bereits so viele Ideen für weitere Cardisons! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Cardison aus kuschelig-weichem Stoff in rosa? Oder sogar aus elastischem Kunstleder? Gemusterter Jacquard? Der Cardison ist wirklich vielseitig und sieht mit jedem Stoff ein bisschen anders aus.

Bis bald,

Tessa

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DIY - Selbstgemachtes · Fotografie

Eine KaJa zum Kuscheln

Langsam wird es wieder etwas wärmer und damit Zeit, den Wintermantel zurück in den Schrank zu hängen. Bereits im November habe ich mir eine Kuscheljacke genäht, die jetzt genau das Richtige ist.

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Für die Oversized-Jacke „Große KaJa“ von Goldkrönchen habe ich einen Fleece-Stoff mit schwarzem Sweat kombiniert. Eigentlich bin ich kein Fan von Fleece, diese Jacke aber liebe ich!

Auf das in der Anleitung vorgesehene Futter habe ich verzichtet, da mein Außenstoff auf beiden Seiten schön kuschlig ist. An die schwarzen Sweat-Ärmel habe ich Bündchen aus Fleece genäht. Alle weiteren Kanten, sowie den Saum habe ich nur mit der Overlock versäubert.

Meine Schwester hat zu Weihnachten auch gleich eine KaJa bekommen und ich werde mit Sicherheit nochmals eine nähen. Der Schnitt ist wirklich toll!

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Und weil mir das Schreiben heute so schwer fällt, beende ich meinen Beitrag mit einer kleinen Bilderflut. Die Fotos sind an einem herrlich sonnigen, aber doch kalten Novembermorgen entstanden. Die Sonne erzeugte eine unglaublich tolle Atmosphäre, die ich einfach zum Fotografieren nutzen musste.

 

Bis bald,

Tessa

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